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Apfelannahme
bei unserer Gerätehalle
2009
Im Gegensatz zum Jahr 2008 war dieses Jahr kein gutes Apfeljahr. Wir hatten wieder eine Apfelannahmestelle eröffnet, aber es kamen keine Lieferanten. Wo im vergangenen Jahr die Menschen Schlange standen, war diesmal fast niemand gekommen, denn die Apfelernte war in 2009 bis auf wenige Ausnahmen in unserem Bereich sehr schlecht.
So hatten wir auch nur 1,44 Tonnen Äpfel entgegennehmen können.

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2008
Am Mittwoch, dem 17.09.08 ging es los:
Die ersten Äpfel der Ernte 2008 wurden für die Kelterei Possmann in Frankfurt angenommen. Während im vergangenen Jahr der Andrang alles andere als gut war - das lag an der schlechten Apfelernte des Jahres 2007 - fing am 17.09. der Run so richtig an. Bereits um 16.00 Uhr standen die ersten Wartenden im Feldweg unterhalb der Bahnschienen.
Hier ein paar Bilder:


Anfangs wurde noch geschippt.

Hier werden die Daten verarbeitet und abgerechnet.

Nach dem 2. Annahmetag am Samstag, dem 20.09.08 ergab sich folgendes Bild:
Der für Samstag neu gebrachte 12-Tonnen-Container war voll.
Ein schöner Erfolg für den OGV!
...Mittwoch geht's weiter - ein neuer Container wird bestellt.

Und in diesem Jahr läuft alles wie am Schnürchen! Dank an alle Helfer!

Hilfreich war auch das Förderband!

Viele Container wurden bereits gefüllt!
08.10.08:
Eine lange Schlange hatte sich gebildet...


Alle hatten alle Hände voll zu tun!

Massen an Äpfel wurden angeliefert!

Der Vorsitzende meint: Es geht noch was rein...!

Und wieder gab es Großlieferungen!

Ergebnis vom Samstag, dem 11.10.08:
Es war der bisher stärkste Tag. Die Anlieferer standen auch in der Brodbachstraße, der Weg zu unserer Gerätehalle war komplett zugestellt. Nun verbleiben noch drei Termine. Wir sind gespannt, auf wieviele Tonnen wir es in diesem Apfel-Rekord-Jahr bringen. |
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Bericht zur Aktion 2008:
Über 150 Tonnen Äpfel – diese große Menge nahmen die Mitglieder des OGV Londorf für das hessische Unternehmen Possmann in den vergangenen Wochen entgegen. Elf Termine wurden bekanntgegeben, nach dem Michaelismarkt wurde für fast sechs Wochen lang zentnerweise Äpfel gewogen und in die Container verbracht.
In Londorf stand die nördlichste Annahmestelle des Frankfurter Unternehmens, bei dem in diesem Jahr rund 21000 Tonnen Äpfel verarbeitet werden: Das ist der höchste Wert seit 1988. Das Unternehmen lobte die unproblematische Abwicklung mit dem OGV und freute sich über qualitativ gute Ware mit hohem Säureanteil.
Im Jahr 2007 startete der OGV Londorf einen ersten Versuch als Apfel-Annahmestelle, jedoch war die Apfel-Ernte damals so gering gewesen, dass nur ca. 2 Tonnen angeliefert wurden. Ganz anders in diesem Jahr: Die Bäume hingen brechend voll und die Menschen sammelten. So kamen an die Annahmestelle nicht nur Anlieferer aus der Rabenau sondern auch weit darüber hinaus, zumal einige andere Annahmestellen frühzeitig ihre Tore wegen Überfüllung geschlossen hatten, wie berichtet wurde.
„Das Obst wird heute wieder verwertet und kommt nicht zu“, sagte der Vorsitzende des OGV Günter Kronenberg. Dabei erntet man nicht nur diese Bio-Produkte sondern betreibt auch vorbeugende Schädlingsbekämpfung, denn das sonst auf den Böden oder noch in den Ästen faulende Obst bietet Schädlingen Überwinterungsmöglichkeiten. Durch die Ernte wird also die Zahl der Schädlinge reduziert und man hat bessere Aussichten auf gesunde Bäume und Ernte im kommenden Jahr.
Viele Familien ernteten gemeinsam mit ihren Kindern und brachten ihnen so die Natur ein Stück näher; auch beim Abgeben bei der Sammelstelle waren stets Kinder dabei, und die staunten nicht schlecht über die viele Äpfel, die zusammen kamen.
Frischer Saft wurde probiert und die Erwachsenen tauschten Rezepte aus. So wurden auch in diesem Jahr wieder viele Produkte selbst hergestellt: Saft, Gelee und Apfelkuchen als Beispiel. Aber nachdem die Gläser, Flaschen und Gefriertruhen voll waren, wurde das Obst abgegeben.
Viele Äpfel kamen von Streuobstwiesen, und die stehen als Biotope unter besonderen Schutz und leisten vieles für die Umwelt. In früheren Jahren umgaben Streuobstwiesen ganze Orte und nahmen so Einfluss auf das Klima, die Temperatur und Luftfeuchte in den Dörfern. Kronenberg wies auf die Filterleistung der Bäume hin, die Schadstoffe aus der Luft holen.
Während der Annahmezeiten wurden sogar Freundschaften geschlossen, man half sich gegenseitig und mancher Erfahrungen wurden ausgetauscht. Die Gießener Jugendwerkstatt war mehrere Male beim OGV, die Männer halfen stets den anderen und hatten auch mehrere Tonnen angeliefert. Jugendliche hatten fleißig gesammelt und auch für den Eigenbedarf Saft gepresst.
Interessant war auch, dass aus anderen Orten mehr Äpfel geliefert wurden als aus Londorf selbst. So lagen Anlieferer aus Saasen mit weit über 20 Tonnen deutlich über dem zweitplatzierten Londorf mit 17 Tonnen. „Die Lieferanten kamen aus nah und fern“, berichtete der Vorsitzende. Natürlich war diese Aktion auch eine gute Werbung für den Verein. „Wir haben Interessenten, die Mitglied im OGV werden wollen. Das freut uns natürlich sehr!“
Mitglieder des Teams nehmen die letzten Äpfel für das Jahr 2008 an: Vorsitzender Günter Kronenberg, Bruno Gräf, Armin Pfeiff, Hans-Heinrich Höcherl, Siegfried Schneider und Dr. Hans-Peter Walther und Lieferant Gerd Schönhals

BU Annahme: An der Gerätehalle des OGV Londorf wurden Äpfel angenommen

BU Kinder: Das war auch für die Kinder interessant, wenn die Äpfel über das Förderband in den Container fuhren.

BU Alle Sorten: Auch die Vielfalt der Sorten machen den guten Saft aus.
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